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Bei Sturm (ab 80 km/h, Windstärke 8) und Orkan (ab 120 km/h, Windstärke 12) sind vor allem der
Winddruck sowie die heftigen Böen problematisch.
Dächer oder Teile davon können abgedeckt werden. Äste, Bäume, Strommasten, Antennen u.ä.
von der Gewalt des Windes geknickt werden. Hohe, ältere (evtl. morsche) Bäume in der Nähe von Gebäuden bedeuten Gefahr.
Gegenstände, die dem Wind eine große
Angriffsfläche bieten (wie z.B. Markisen, Zelte, Sonnenschirme,
leichte Überdachungen, usw.), können aus ihrer Verankerung gerissen werden.
Autofahrer sollten mit starkem Seitenwind rechnen, besonders in freien Lagen und auf Brücken.
Fahrzeuge sind nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen zu parken.
An Küsten und großen Gewässern wirbelt der Wind enorme Wassermengen auf, die in Brechern (großen Wellen) einen Druck von mehreren Tonnen pro Quadratmeter verursachen können. Auch auf kleinen Binnenseen hat man im starken Wellengang keine Chance.
Die meisten Todesfälle bei Sturm werden durch herabfallende Trümmer oder herumfliegende Gegenstände verursacht.
Vorbeugend sollten in regelmäßigen Abständen Dächer und Schornsteine auf lose
Dachziegel oder Bleche u.ä. überprüft werden. Zusätzlich sollten in Warnsituationen
Gerüste, Werbetafeln, Antennen, Markisen, Zelte, Sonnenschirme, Abdeckplatten, Planen usw
fest verankert und Fenster, Türen und Dachluken im Haus geschlossen sein.
Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Räume nicht.
Wenn Sie sich im Freien aufhalten müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden, Gerüsten, hohen Bäumen (z.B. im Wald) und Strommasten.
Beginnen Sie die Aufräumarbeiten erst nach Ende des Sturmes. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu möglicherweise einsturzgefährdeten Bauten sowie zu abgerissenen Stromleitungen (Mindestabstand 10 Meter).
Feuerwehren und Fachfirmen mit Sicherungsarbeiten betrauen. Versicherungen übernehmen die Schadensregulierung i.d.R. ab Windstärke 8.
Übrigens, sogar Windhosen, also Tornados treten in Deutschland etwa 10 Mal pro Jahr
auf,
und das vor allem im Sommer bei sehr heftigen Gewittern.
Hierbei treten Windgeschwindigkeiten über 300 km/h auf, die eine verheerende Wirkung haben.
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